Meine Leidenschaft ist die Resozialisierung von Hunden und der Aufbau eines Hundegnadenhofs

Meine Passion : die Hunde

Ich kann gar nicht mehr sagen, wann diese Leidschaft genau anfing. Schon als Kind fand ich Hunde großartig - bin jedoch leider ohne Hunde groß geworden. Später las ich Bücher über Hundetraining, beobachtete die Fellnasen und kaufte mir DVDs zu Hundekommunikation – die Themen faszinierten mich.

Und dann kam ein Tag im Herbst 2012, an dem ich wusste, dass ich unbedingt mehr mit Hunden in Kontakt sein möchte und ging zum Bertha-Bruch-Tierheim Saarbrücken, um zu fragen, ob ich mich ehrenamtlich als Gassigänger engagieren dürfte… In den folgenden zwei Jahren verbrachte ich fast täglich bis zu vier Stunden im Tierheim. Das bloße Gassigehen reichte mir bald nicht mehr und ich wollte lieber mit wenigen sogenannten „Bezugshunden“ intensiv arbeiten, um ihre Vermittlungschance zu erhöhen.

Für den Malinois-Rüden Rex, der heute bei mir lebt, war ich damals eine der ersten Bezugspersonen. Von ihm und von Spike, einem Schäferhund, der anfänglich kaum Interesse an Menschen hatte und nach wenigen Monaten schon mit viel Freude mit Kindern Ball spielte, lernte ich sehr viel über Hunde, aber noch viel mehr über mich und Menschen! Ich bin beiden Hunden so unendlich dankbar dafür! Spike wurde erfolgreich vermittelt und Rex wartete bis zu dem Tag, an dem ich ihn zu mir nehmen konnte – eine wahre Seelenverwandtschaft...  (Fortsetzung unter den Zitaten)

 

Training mit "verhaltenskreativen Hunden"

Wie kann ich so viel von den Hunden gelernt haben und irgendwie wohl eine Gabe haben, Hunde auf einer tiefen Gefühlsebene lesen und verstehen zu können, ohne ihnen wenigstens einen Teil zurückgeben zu können?

Hunden mit Verhaltensauffälligkeiten zu helfen, ist seit einigen Jahren eine große Leidenschaft geworden. Wobei ich sie lieber „verhaltenskreative Hunde“ nenne. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Hunde lediglich irgendwann vor Problemen mit Menschen oder Artgenossen standen, für die sie Lösungen brauchen. Als sie dann kreativ nach passenden Verhaltensweisen suchten, hatten sie entweder Erfolg damit – also Problem war beseitigt – oder die Menschen konditionierten dieses Fehlverhalten ungewollt, indem sie ihren Hund beispielsweise streichelnd besänftigten.

Wenn man davon ausgeht, kann man fast jeden Hund resozialisieren. Meine Grundhaltung ist, dass kein Hund gestresst, aggressiv oder gar alleine ohne Artgenossen leben möchte. Sie sind allesamt tolle Geschöpfe, die eine Chance und Hilfe verdient haben.

Zukunftsvision "Gnadenhof" & Tierschutz-Hilfe

Mein großer Traum ist, irgendwann einen Hunde-Gnadenhof mit Rudelhaltung aufbauen zu können. Falls Sie eine Idee haben, wie Sie mir dabei helfen können, würde ich mich über Ihre Kontaktaufnahme sehr freuen!

Zwischenzeitlich möchte ich hier gerne die Chance nutzen, um Futter-, materielle und finanzielle Hilfen bitten, die die Pflegestellen des Tierheims, das Bertha-Bruch-Tierheim und auch andere benachbarte Tierschutzorganisationen dringend benötigen, um weiterhin so großartige Tierschutzarbeit leisten zu können.

Gerne sammele ich dies ein und gebe es weiter! Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

"Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, dass dich mehr liebt, als sich selbst." (Josh Billings)

„Patrick Ries ist ein Herzensmensch für Hund und Mensch. Ohne seine kompetente, engagagierte, sensible und liebenswerte Art würden wir unseren Hund heute nicht so gut verstehen.“

Manuela Kindel & Labrador Nero

„Hunde zu verstehen, ist ein Fall für sich. Aber Patrick hat auch so viel Empathie und Einfühlungsvermögen hinsichtlich des Teams „Hund & Mensch“ – er folgt seiner Berufung.“

Gernot Röpnack & Appenzeller Theo

... Fortsetzung

Zunächst kam aber Paula zu uns, die im Tierheim geboren wurde, und Lana folgte zwei Jahre später – eine Hündin mit nicht nur schönen ersten Jahren, die aber mit der Zeit wieder Vertrauen in Menschen fasste und inzwischen zu einem wahren Kuschelhund wurde.

Rex lebte als Welpe in schlechter Haltung, wurde früh schon vom französischen Tierschutz ins Tierheim gebracht, war kurz zu einem Paar vermittelt, das ihn wegen Trennung wieder zurück brachte und musste anschließend noch fast fünf Jahre warten, bis er mit Lana und mir das „normale Leben“ kennenlernen durfte – er bleibt nun für immer bei uns auf der Pflegestelle und ist auch gefühlt angekommen. Rex und ich arbeiteten sehr viel und intensiv bereits im Tierheim an seinem Verhalten und am Kennenlernen von für andere Hunde normalen Dingen. Jedoch fanden wir kaum Interessenten für ihn und eine Vermittlung gestaltete sich als schwierig. Nun, außerhalb des Heims zeigt er im Alltag und in Trainingssituationen wie auch in Kontakten mit anderen Hunden durch große Verhaltensveränderungen wie dankbar er ist.

Im Juli 2017 haben die Tierheimleitung und ich gemeinsam an der Resozialisierung der 11-jährigen Malinois-Hündin Tilly gearbeitet, die noch ein paar Probleme im gelassenen Umgang mit Artgenossen hatte. Im fast täglichen Intensivtraining lernte sie rasch und unsere Hoffnung war, sie in mein Rudel integrieren zu können. Während dieser Zeit meldete sich ein Interessent, der ideale Bedingungen jeglicher Art für Tilly bot. Diese Vermittlung zogen wir natürlich vor und Tilly wurde erfolgreich vermittelt.

Ich bin mir jedoch sicher, dass die nächste hilfesuchende Fellnase bereits irgendwo wartet...

Coaching für Kreative & Tierschutz-Hilfe

Wenn Sie mehr wissen oder den Tierschutz unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihren Kontakt. Falls Patrick Ries Sie bei Ihrem Hund oder mit einem Vortrag unterstützen kann, rufen Sie uns bitte unter folgender Telefonnummer 06898 - 569 65 70 an oder schreiben Sie uns eine Email an kontakt(at)patrickries.de.